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1. |
Das Handeln von Optionsscheinen ist,
im Gegensatz zu Aktien, nicht von deren Umsatz an den
Boersenplaetzen abhaengig. Die Kurse werden von den Emittenten
gestellt und somit koennen Optionsscheine auch bei geringem
oder keinen Umsatz zu fairen Preisen angeboten werden. |
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2. |
Es muss ein Werpapierdepot eroeffnet
werden um Wertpapiere erwerben zu koennen. Dies kann ueber
die eigene Hausbank oder ueber Direktbanken erfolgen.
Um Optionsscheine zu handeln, ist Ihre Bank verpflichtet,
Sie auf deren Risiken hinzuweisen und Ihnen einen Risikohinweis
zur Unterzeichnung vorzulegen. Das Ausfuehren ihrer Auftraege
erfolgt über Ihre Bank je nach Ihrer Wahl, entweder direkt
bei Merrill Lynch oder über die Börsen.
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3. |
Nein. Die Bank sondert das Risiko
aus dem Optionsscheingeschaeft durch entgegenwirkende
Investitionen aus, welche im Finanzjargon als 'Hedge'
definiert werden. Somit spielt es fuer die Bank keine
Rolle, in welche Richtung sich der Optionsscheinkurs bewegt.
Der Kauefer eines Optionsschein geht daher nur eine "Wette"
gegen den Markt ein.
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4. |
Das Delta eines "aus dem Geld" liegenden
Optionsscheins geht gegen Ende der Laufzeit auf Null zu.
Das Delta ist eine Zahl zwischen 0 und 1 und zeigt an,
um wieviel sich der Kurs des Optionsscheins bei einer
Bewegung des Basiskurs um eine Einheit veraendert. Somit
verlangen weit aus dem Geld liegende Optionsscheine mit
einer geringen Laufzeit sehr starke Kursentwicklungen
des Basistitels, um an der Wertentwicklung teilzunehmen. |
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5. |
Die Ausuebung der Optionsscheine erfolgt
am Verfalltag automatisch ueber die Hausbank. Voraussetzung
dafuer ist, dass der Kurs des Basistitels bei einem Call
ueber bzw. bei einem Put unter dem Bezugskurs liegt.
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